Da ich mehr Übergewicht habe, als gut für mein Herz und meine Gelenke ist gehe ich seit einigen Tagen ins Fitnessstudio und habe den Vertrag auch gleich mit persönlichem Trainer abgeschlossen.
Kleiner Tipp für jeden, der darüber auch schon nachgedacht hat:
Erkundige dich im Studio deiner Wahl, rede mit den Leuten. Ein Trainer kostet nicht sehr viel zusätzlich und stellt alle paar Wochen einen optimalen Trainigsplan mit dir zusammen. Außerdem kannst du dir ein bischen was von den Kosten von deiner Krankenkasse wiederholen. Wie das genau funktioniert erfährst du in einem persönlichen Gespräch.
Naja, zum eigentlichen Thema zurück:
Ich habe beim gestrigen Training übertrieben und mir die Schulter verrenkt :(
Nach dem 3. Tag schon keine Lust mehr. Ich hab gestern schon zu Ronny gesagt, dass ich das nie machen würde, wenn ich alleine hin müsste. Irgendwie kommt man sich komisch vor als einzige übergewichtige Frau.
Ich mein, unsere Sesselpupser sagen immerzu, die Deutschen währen zu dick – ja wo sind die denn alle? *grübel*
Andererseits kann ich mir denken, dass viele sich nie in so einem Studio anmelden würden, bei den Blicken, die man gelegentlich zugeworfen bekommt. Aber ich sag mir dann immer “Hey, immerhin tu ich was dagegen und hock nich mit der Tüte Chips auf der Couch.”
Laut meinem Trainer kann ich theoretisch pro Woche ein Kilo abnehmen. Praktisch wird das nicht gehen, aber ich währ schon mit der Hälfte zufrieden.
Außerdem soll ich alles was ich esse und trinke aufschreiben. Seitdem ich das mache achte ich viel mehr drauf, was ich da eigentlich esse. Klar, das ist vielleicht sogar Sinn und Zweck der Sache und man hätte ja auch ohne “gekaufte Hilfe” drauf kommen können, aber mein Trainer verbindet das gleich mit einer Beratung, was ich anders machen sollte.
Ich hoffe nur, dass ich mich bald mal an die “neugewonnene Bewegung” gewöhne – ich komm irgendwie zu nix mehr, wenn ich alle 2 Tage mit Muskelschmerzen flach liegen ^^ Aber ich habe schon Muskeln entdeckt, von denen ich bisher nicht wusste, dass es die gibt :D
Drückt mir die Daumen, dass ich morgen meinen Arm wieder halbwegs normal bewegen kann :/
Oft hab ich mich gefragt, ob es nicht was vergleichbares zum iPhone gibt. Aber halt am besten basierend auf Linux. Naja, die Antwort steht schon im Titel :D Openmoko heißt die Lösung. Und die passende Verpackung dazu nennt sich Neo1973.
Spiegel.de schreibt dazu:
…
Kulturrevolution
Kennzeichnend für die Handy-Welt sind jenseits von Design-Feinheiten und Klingelton-Exzessen nämlich vor allem abgeschottete Netze, inkompatible Geräte und brachliegende Potentiale. Gegen diese Missstände zettelt Apple keinesfalls eine “Revolution” an. Vielmehr unterstützt der Konzern sie durch seine iPhone-Politik. Das beginnt mit der strikten Bindung des Hype-Handys an den Netzbetreiber AT&T und endet mit der weitgehenden Kontrolle der Inhalte, die auf dem Telefon landen.
Ob dieser Diskrepanz zwischen Marketing-Versprechen und Produktrealität sollte Apple sich nicht wundern, wenn das “Neo 1973″ bereits als “Anti-iPhone” tituliert wird. Denn das Linux-Handy soll wahrhaft Revolutionäres leisten: Erklärtes Ziel des OpenMoko-Projekts ist es, die relative Offenheit der PC- und Internet-Welt endlich auch im Mobilfunk zu etablieren. Dort haben verbindliche Standards zu günstigen Preisen, einheitlichen Schnittstellen und einer Vielfalt innovationsfreudiger Anbieter geführt.
…
Standardmäßig sollen ein Webbrowser, ein Nachrichten-Programm für SMS, eMails und Feeds sowie ein umfangreicher Mediaplayer zum abspielen von Musik mitgeliefert werden.
Allerdings soll da längst nicht Schluß sein. Man soll – wie beim PC – selbst installieren können, was man möchte. Das wird möglich sein, da der taiwanesisch Konzern FIC (First International Computer) mit externen Softwareentwicklern und Open-Source-Enthusiasten zusammenarbeitet.
Laut Spiegel.de solle das Neo1973 ohne Vertragsbindung um die € 400,- kosten. Im Grunde also auch nicht teurer als manch andere Mobiltelefone, die qualitativ einiges hergeben ;)
Da es momentan nur die Entwickler-Version zu kaufen gibt bleibt ja noch ein bischen Zeit zum Sparen :D Dann wird das alte Handy eben ein paar Monate länger genutzt. Aber ich weiß, dass ich das Neo1973 auf jeden Fall bald mal mein eigen nenne :D
Hier noch ein paar interessante Links zum Thema:
openmoko.com
OpenMoko-Artikel bei Wikipedia.de
golem.de: „Linux-Smartphone OpenMoko ab Juli 2007 zu haben“
Chaosradio Express: OpenMoko (Audio)
Ja, es scheint soweit zu sein.
Meine Füße sind kalt, miese Laune und ständige Müdigkeit macht sich breit. So wie es aussieht wird’s Winter. Draußen is es A****kalt und nass. Währ ich ein Tier, dann würde ich mir jetzt einfach eine Decke in eine dunkle Ecke unter einen Heizkörper ziehen und würde bis zum Frühjahr pennen :D
Wenn das Wörtchen “wenn” nicht währ … ^^
Ich sah neulich ein kleines Making Of von dem Film und dachte mir nur so “Den muss ich mir angucken, egal, was andere drüber sagen.”.
Zugegeben, es ist wirklich ein reiner Frauenfilm, aber wer offen für Kitsch ist wird den Film lieben – egal ob Mann oder Frau. Hier ein Zitat von filmstarts.de:
Die historischen Eckdaten, auf denen Sofia Coppolas Film beruht, lassen sich wie folgt skizzieren: Maria Antonia Johanna wurde am 2. November 1755 in Wien geboren. Ihre Mutter, Kaiserin Maria Theresia, verfolgte das Ziel, Österreichs Stellung in Europa zu verbessern, in dem sie ihre Kinder vorteilhaft zu verheiraten versuchte. Frühzeitig handelte sie eine Heirat zwischen Maria Antonia und dem Dauphin Louis-Auguste, dem späteren Ludwig XVI., aus. Am 21. April 1769 verließ die zu dem Zeitpunkt 14jährige ihre Heimat und reiste nach Frankreich. Die Vermählung zwischen ihr und Louis-Auguste fand am 16. Mai in Versaille statt. Dort hatte das junge, nun Marie Antoinette genannte Mädchen Probleme, sich in die strenge Hofetikette einzufinden. Durch ihre hohen Ausgaben hatte sie beim Volk einen schlechten Ruf. Nach dem Tod Ludwigs des XV. bestiegen Marie Antoinette und ihr Mann Louis-Auguste den Thron. Im Zuge der Französischen Revolution kamen Marie Antoinette und Ludwig XVI. zu Tode. Nur eines ihrer Kinder überlebte.
Die Musik und die Schauspieler sind klasse und die Geschichte ist so erzählt, dass selbst ich es verstehe – wo ich mit der französischen Geschichte eigentlich garnichts am Hut habe.
Man sollte an den Film nicht allzu hohe Erwartungen stellen und offen für neues sein. Realititsfanatiker würden wohl einen Herzkoller bekommen, wenn sie die Musik hören würden, die beim Maskenball gespielt wird :D
Mädels, schaut euch den Film an!
Vor einigen Wochen hat Ronny einen Brief von seiner Krankenkasse bekommen, dass er einen Teil fürs Fitness-Studio bezahlt bekommt, wenn er denn hingeht.
Ja, jetzt hat er tatsächlich für uns beide einen Termin ausgemacht – am Mittwoch wird’s ernst.
Da ich weiß, dass so ein Spaß nicht billig ist werden wir sehen, ob ich danach noch weiterhin dorthin gehe…
Interessieren würde es mich schon, auch nötig hab ich’s bitter, aber ich lasse den Tag erstmal kommen und den Abend auf mich einwirken :D
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